BESTANDSAUFNAHME

Zwei Stunden. Schriftliche Klarheit.

Die Bestandsaufnahme ist der saubere Start für KI- und Automatisierungsprojekte: konkrete Abläufe, realistische Einschätzung und keine Verpflichtung zur Umsetzung.

Sie möchten einen Ablauf prüfen, bevor Budget in Umsetzung fließt?

Zwei Stunden, danach liegt Klarheit auf Papier.

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Ablauf

Was passiert in der Bestandsaufnahme

Wir prüfen nicht abstrakt, ob KI spannend klingt. Wir schauen auf die Arbeit, die bei Ihnen wirklich anfällt.

  1. 01

    Ablauf verstehen

    Sie beschreiben einen oder mehrere Vorgänge aus Ihrem Alltag. Wir fragen nach Auslöser, Beteiligten, Datenquellen, Entscheidungen und Ergebnis.

  2. 02

    Wiederholungen erkennen

    Wir suchen nach Arbeit, die oft passiert, ähnlich abläuft und trotzdem manuell erledigt wird. Dort entsteht meist der erste Nutzen.

  3. 03

    Daten und Systeme prüfen

    Wir klären, wo Informationen liegen, welche Tools beteiligt sind und ob Zugriffe, Exporte oder Schnittstellen realistisch sind.

  4. 04

    Risiken und Grenzen festhalten

    Wir prüfen Datenschutz, Freigaben, Fehlerfolgen und fachliche Verantwortung. Kritische Punkte werden nicht erst nach Projektstart entdeckt.

Vorbereitung

Was Sie zum Termin mitbringen können

Sie müssen keine perfekte Prozessdokumentation erstellen. Nützlicher sind echte Beispiele: eine typische Anfrage, ein geschwärztes Dokument, eine Tabelle mit Beispieldaten oder eine kurze Beschreibung, wer heute welchen Schritt übernimmt.

Besonders hilfreich sind Stellen, an denen Arbeit hängen bleibt. Das kann ein fehlender Anhang sein, eine doppelte Eingabe, eine unklare Zuständigkeit oder ein Vorgang, der immer wieder nachgefragt werden muss.

Wenn Sie mehrere Ideen haben, bringen Sie alle mit. Wir priorisieren im Gespräch. Meist zeigt sich schnell, welcher Ablauf genug Wiederholung, Datenzugang und Nutzen hat, um als erster Kandidat ernsthaft geprüft zu werden.

Sie können auch offene Fragen mitbringen. Zum Beispiel: Darf ein bestimmtes Dokument verarbeitet werden? Ist die Datenqualität ausreichend? Soll ein System nur intern vorbereiten oder später auch Kundenkommunikation anstoßen? Solche Fragen helfen, den Rahmen früh sauber zu ziehen.

Wenn ein Ablauf sensible Daten enthält, reicht eine Beschreibung zunächst aus. Wir brauchen im ersten Termin nicht jedes Originaldokument, sondern ein realistisches Bild von Struktur, Inhalt und gewünschter Verarbeitung.

Faustregel

Ein echtes Beispiel ist besser als eine perfekte Prozessgrafik.

Wir müssen verstehen, wie die Arbeit heute läuft. Dafür reichen oft anonymisierte Ausschnitte aus dem Alltag.

Ergebnis

Was Sie danach in der Hand haben

Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie eine schriftliche Einschätzung. Sie beschreibt, welche Abläufe geeignet sind, welche Daten fehlen, welche Risiken sichtbar wurden und welcher nächste Schritt sinnvoll wäre.

Das Ergebnis kann eine Empfehlung für Prozessautomatisierung, eine konkrete Lösung, eine kleine Systemintegration oder bewusst kein Projekt sein. Diese Klarheit ist wichtig, bevor Budget und Zeit in eine Umsetzung fließen.

Wenn ein Projekt sinnvoll ist, können wir daraus ein Festpreis-Angebot ableiten. Darin stehen Ergebnis, Umfang, Annahmen und Übergabe. Sie entscheiden danach, ob Sie mit uns weitergehen.

Dokument

Die Einschätzung ist schriftlich.

Sie können sie intern besprechen, vergleichen und auch dann nutzen, wenn Sie die Umsetzung später anders lösen.

  • geeignete Prozesse
  • technische Machbarkeit
  • Datenschutz- und Freigabepunkte
  • grobe Umsetzungslogik
  • klare nächste Schritte

Gesprächsführung

Welche Rollen wir im Termin klären

Viele Automatisierungsideen scheitern nicht an Technik, sondern an unklaren Rollen. Im Termin fragen wir deshalb, wer einen Vorgang startet, wer ihn bearbeitet, wer fachlich entscheidet und wer später für den Betrieb verantwortlich ist.

Ein Beispiel: Eine Anfrage wird heute von der Assistenz gelesen, vom Vertrieb bewertet und von der Geschäftsführung freigegeben. Wenn diese Rollen nicht sauber getrennt sind, darf ein System nicht einfach alles übernehmen. Es kann aber vorqualifizieren, fehlende Angaben markieren und einen Entwurf vorbereiten.

Wir sprechen auch über Vertretung. Was passiert, wenn die zuständige Person im Urlaub ist? Gibt es eine zweite Freigabe? Wer darf eine Regel ändern? Solche Fragen wirken klein, entscheiden aber darüber, ob ein System später im Tagesgeschäft akzeptiert wird.

Rollen, die häufig vorkommen

Fachliche Freigabe, technische Ansprechperson, tägliche Bearbeitung, Datenschutzkontakt, Geschäftsentscheidung und spätere Systemverantwortung.

Prüfpunkte

Datenquellen, Fehlerfälle und Betrieb

Quellen

Datenquellen

Wir erfassen, ob Informationen aus E-Mails, PDFs, Tabellen, Formularen, CRM, Kalendern, Buchhaltung oder Fachsystemen kommen.

Qualität

Datenqualität

Unvollständige Felder, alte Vorlagen, freie Schreibweisen und Dubletten werden sichtbar gemacht. Daraus entsteht keine versteckte Annahme.

Ausnahmen

Ausnahmen

Wir fragen, welche Fälle heute nicht nach Standard laufen. Gerade diese Ausnahmen bestimmen, wie viel Freigabe ein System braucht.

Folgen

Fehlerfolgen

Ein falsch abgelegtes Dokument ist anders zu bewerten als eine falsche Kundenantwort. Die mögliche Folge bestimmt die Sicherheitsstufe.

Übergabe

Übergabe

Wir prüfen schon im Termin, wer ein späteres System versteht, nutzt und pflegt. Übergabe wird nicht erst am Projektende gedacht.

Betrieb

Betrieb

Wenn eine Schnittstelle ausfällt oder ein Formular geändert wird, braucht Ihr Team einen erkennbaren Weg zur manuellen Bearbeitung.

Entscheidung

Wie aus der Einschätzung ein Projekt werden kann

Nach der Bestandsaufnahme muss nicht sofort gebaut werden. Oft ist zuerst eine interne Entscheidung nötig: Ist der Ablauf wichtig genug? Gibt es eine verantwortliche Person? Sind Datenzugänge erreichbar? Darf mit den betroffenen Daten gearbeitet werden? Diese Punkte gehören in die schriftliche Einschätzung.

Wenn ein Projekt sinnvoll ist, grenzen wir es bewusst ein. Ein erster Schritt kann zum Beispiel nur die Sortierung eingehender Anfragen sein, nicht die komplette Bearbeitung. Oder ein System bereitet Dokumente vor, versendet aber nichts automatisch. Dadurch bleibt der Umfang prüfbar und der Festpreis belastbar.

Wenn kein Projekt sinnvoll ist, ist das ebenfalls ein Ergebnis. Vielleicht fehlt eine verlässliche Datenquelle, vielleicht ist der Prozess zu selten oder die Fehlerfolge zu hoch. Dann vermeiden Sie eine Umsetzung, die später mehr Aufwand erzeugt als sie spart.

Gute Projektgrenze

Ein sinnvoller Start hat ein klares Ergebnis, bekannte Datenquellen, eine verantwortliche Freigabe und einen Plan für Ausnahmen.

Preis

Was die Bestandsaufnahme kostet

Der Preis für die Bestandsaufnahme ist aktuell als Platzhalter geführt: [BESTANDSAUFNAHME-PREIS]. Dieser Wert muss final bestätigt werden, bevor die Seite produktiv beworben wird.

Uns ist wichtig, dass der Einstieg klar begrenzt bleibt. Sie buchen keine laufende Beratung, keine Stundenserie und keinen Retainer. Es geht um zwei Stunden Prüfung und eine schriftliche Einordnung.

Wenn aus der Bestandsaufnahme ein Projekt entsteht, wird dieses separat angeboten. Auch dort arbeiten wir mit Festpreis, nicht mit offener Stundenabrechnung.

Platzhalter

[BESTANDSAUFNAHME-PREIS]

Dieser Preis ist noch nicht final. Er bleibt bewusst sichtbar, damit er vor Veröffentlichung ersetzt wird.

Grenzen

Was die Bestandsaufnahme nicht ist

  1. 01

    Keine versteckte Verkaufspräsentation

    Wir zeigen nicht pauschal eine Lieblingslösung. Wenn kein passender Anwendungsfall sichtbar ist, halten wir das fest.

  2. 02

    Keine fertige Rechtsprüfung

    Datenschutz und rechtliche Punkte werden markiert. Juristische Bewertung bleibt bei Ihrer Rechtsberatung.

  3. 03

    Keine Tool-Liste ohne Kontext

    Ein Tool hilft nur, wenn es zu Prozess, Datenlage und Team passt. Wir starten daher nicht mit Produktempfehlungen.

  4. 04

    Keine monatelange Analyse

    Die Bestandsaufnahme soll eine Entscheidung ermöglichen. Tiefere Spezifikation folgt nur, wenn daraus ein Projekt wird.

Einordnung

Für wen der Termin sinnvoll ist

Sinnvoll ist der Termin, wenn Sie wiederkehrende Arbeit sehen, aber noch nicht wissen, ob Automatisierung, KI oder ein Prozessumbau der richtige Weg ist. Typische Beispiele sind volle Postfächer, doppelte Datenerfassung, unübersichtliche Excel-Listen oder Dokumente, die immer wieder ähnlich geprüft werden.

Wenn Sie Tertia erst kennenlernen möchten, finden Sie auf der Startseite unser Grundangebot und den Weg zum Erstgespräch. Bei sensiblen Daten lohnt sich zusätzlich ein Blick auf DSGVO-konforme KI.

Sie wollen wissen, ob Ihr Prozess ein guter Kandidat ist?

Wir prüfen Beispiele, nicht Folien.

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FAQ

Häufige Fragen zur Bestandsaufnahme

01 Wer sollte an der Bestandsaufnahme teilnehmen?

Ideal sind eine Person mit Entscheidungsbefugnis und eine Person, die den betroffenen Ablauf täglich kennt. So bleiben Ziele und Details zusammen.

02 Müssen wir vorher Unterlagen vorbereiten?

Hilfreich sind Beispiel-E-Mails, Formulare, Tabellen, Prozessnotizen oder Screenshots. Vertrauliche Daten können geschwärzt oder beschrieben werden.

03 Bekommen wir danach ein Angebot?

Nur wenn ein sinnvolles Projekt erkennbar ist. Dann erhalten Sie ein abgegrenztes Festpreis-Angebot mit Umfang, Annahmen und Übergabe.

04 Ist die Bestandsaufnahme ein Workshop mit vielen Folien?

Nein. Wir arbeiten an konkreten Abläufen und Beispielen. Ziel ist eine nutzbare Einschätzung, keine Präsentation ohne Umsetzungspfad.

05 Was passiert, wenn sich kein gutes Projekt findet?

Dann sagen wir das klar. Die schriftliche Einschätzung zeigt trotzdem, warum ein Thema aktuell nicht sinnvoll ist oder was zuerst geklärt werden sollte.

06 Können mehrere Prozesse besprochen werden?

Ja, solange wir priorisieren. Zwei Stunden reichen gut für eine erste Auswahl und eine tiefere Prüfung der stärksten Kandidaten.

Sie wollen mit einem konkreten Prozess starten?

Sie entscheiden nach dem Bericht, nicht vorher.

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