MITTELSTAND

Mittelstand braucht andere Werkzeuge als Konzerne.

KMU brauchen keine übergroßen Programme. Sie brauchen Systeme, die vorhandene Arbeit entlasten, verständlich bleiben und nach der Übergabe nicht zur Dauerbaustelle werden.

Sie möchten erst prüfen, ob ein KMU-Ablauf für Automatisierung geeignet ist?

Wir schauen auf Rollen, Budget und Übergabe.

Ablauf prüfen lassen

Unterschied

Was Mittelstand von Konzernen unterscheidet

Im Mittelstand sind Wege kürzer, Rollen breiter und Entscheidungen näher am Tagesgeschäft. Genau deshalb müssen KI-Systeme anders gebaut werden.

In vielen KMU gibt es keine Abteilung, die monatelang Anforderungen schreibt und eine Tool-Landschaft zentral steuert. Die Menschen, die entscheiden, arbeiten oft selbst im Ablauf mit. Das ist ein Vorteil, wenn ein Projekt klar begrenzt bleibt.

Gleichzeitig ist die Belastung hoch. Rückfragen, Angebote, Dokumente, Termine, Statusmeldungen und Ablage laufen häufig über wenige Personen. Wenn dort manuelle Arbeit liegen bleibt, spürt es das ganze Unternehmen.

Deshalb betrachten wir KI im Mittelstand nicht als Strategieprogramm. Wir betrachten konkrete Arbeit. Welche Aufgabe wiederholt sich? Welche Informationen sind vorhanden? Welche Entscheidung darf vorbereitet, aber nicht automatisch getroffen werden?

KMU

Gute Systeme passen zur vorhandenen Organisation.

Ein kleines Team braucht Klarheit, begrenzte Komplexität und eine Übergabe, die ohne Spezialabteilung funktioniert.

Grenzen

Wo Standard-Software an KMU-Grenzen scheitert

Passung

Der Prozess ist zu speziell

Standard-Tools bilden oft nur den Durchschnitt ab. KMU haben aber gewachsene Abläufe, Kundensonderfälle und Fachlogik, die trotzdem sinnvoll sind.

Quellen

Daten liegen verteilt

E-Mail, Tabellen, Fachsoftware und Cloud-Ordner enthalten jeweils einen Teil der Wahrheit. Manuelle Übertragung wird zum unsichtbaren Kostenblock.

Last

Ein Tool mehr löst nichts

Wenn ein neues System nur zusätzlich gepflegt werden muss, steigt die Belastung. Automatisierung muss Übergaben reduzieren, nicht weitere Pflichtfelder schaffen.

Start

Einführung dauert zu lange

Viele KMU können keine großen Projektteams abstellen. Ein sinnvoller Start ist ein abgegrenzter Ablauf mit messbarem Nutzen.

Ansatz

Tertias Ansatz für KMU

Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme. Dort klären wir, ob ein Prozess für Automatisierung geeignet ist oder ob ein konkrete Lösung einen echten Vorteil bringt. Nicht jede Aufgabe braucht ein Modell. Manche Aufgaben brauchen klare Regeln.

Danach erhalten Sie ein Festpreis-Angebot mit Ergebnis, Umfang und Annahmen. Wir arbeiten nicht auf Stundenbasis und verkaufen keinen Retainer als Pflicht. Wenn ein System gebaut wird, ist die Übergabe Teil des Projekts.

Wir achten außerdem auf Datenschutz, Zugriffe und Nachvollziehbarkeit. Gerade KMU dürfen keine Blackbox betreiben, bei der niemand weiß, welche Daten wohin gehen. Deshalb prüfen wir den Rahmen früh und verweisen bei Bedarf auf DSGVO-konforme KI.

Die Projektvorbereitung ist bewusst konkret. Wir fragen nach echten Vorgängen, nicht nur nach Wunschfunktionen. Welche Nachricht startet den Ablauf? Welche Datei wird benötigt? Welche Person entscheidet? Welche Ausnahme kommt regelmäßig vor? Daraus entsteht ein Umfang, der gebaut und getestet werden kann.

Für KMU ist diese Begrenzung wichtig. Ein zu großes Projekt bindet schnell Menschen, die im Alltag gebraucht werden. Ein kleiner, sauberer Einstieg zeigt dagegen früh, ob die technische Richtung stimmt und ob Ihr Team mit dem System arbeiten möchte.

Festpreis statt offenes Stundenkonto

Der Umfang muss vor der Umsetzung klar genug sein. Wenn das nicht möglich ist, ist zuerst Prozessklärung nötig.

Förderung

Förderung und Zuschüsse ehrlich einordnen

Für Digitalisierung, Beratung oder Investitionen kommen je nach Unternehmen Programme von KfW, BAFA, Bundesländern oder regionalen Stellen in Betracht. Ob ein Projekt förderfähig ist, hängt von Ort, Unternehmensgröße, Zeitpunkt, Programmregeln und Antragstellung ab.

Wir sind keine Förderberatung. Wir können technische Projektinhalte beschreiben, Angebote strukturiert formulieren und transparent machen, welche Leistung geplant ist. Die Prüfung der Förderfähigkeit sollte über qualifizierte Förderberatung, Steuerberatung oder die jeweilige Stelle erfolgen.

Wichtig ist die Reihenfolge. Viele Programme verlangen, dass Anträge vor Projektbeginn gestellt werden. Wenn Förderung für Sie relevant ist, sollte das vor der Beauftragung geklärt werden, nicht erst während der Umsetzung.

Für Ihre interne Prüfung können wir den technischen Teil sauber beschreiben: Ziel des Systems, beteiligte Prozesse, geplante Schnittstellen, Datenschutzannahmen, Übergabe und Abgrenzungen. Diese Unterlagen ersetzen keine Förderberatung, helfen aber dabei, ein Projekt nicht nur als grobe Idee zu besprechen.

Wir starten nicht mit der Förderlogik. Zuerst muss der Ablauf sinnvoll sein. Ein Projekt, das nur wegen eines möglichen Zuschusses gebaut wird, aber im Betrieb keine Entlastung schafft, passt nicht zu unserem Ansatz.

Keine Förderzusage

Wir versprechen keine Zuschüsse und keine Bewilligung. Wir liefern klare Projektunterlagen, wenn sie für Ihre Prüfung gebraucht werden.

  • KfW: je nach Programm und Situation prüfen
  • BAFA: Regeln vor Start prüfen
  • Bundesländer: regionale Programme separat prüfen

Typische Startpunkte

Wo Mittelstand schnell Klarheit gewinnt

  1. 01

    Anfragen und E-Mails

    Eingänge werden sortiert, ergänzt und an die richtige Person oder Liste übergeben.

  2. 02

    Dokumente und Ablage

    PDFs, Nachweise, Verträge oder Formulare werden benannt, geprüft und strukturiert abgelegt.

  3. 03

    Angebote und Rückfragen

    Das System bereitet Entwürfe, fehlende Angaben und nächste Schritte vor. Ihr Team gibt frei.

  4. 04

    Status und Übergaben

    Offene Vorgänge, Fristen und Zuständigkeiten werden sichtbar, bevor Arbeit liegen bleibt.

Betrieb

Was nach dem ersten System wichtig wird

Ein Automatisierungssystem ist nur dann hilfreich, wenn es im Alltag gepflegt, verstanden und kontrolliert werden kann.

Nach der ersten Umsetzung entscheidet nicht die Demo, sondern der Betrieb. Wer bekommt Fehlermeldungen? Wer darf Regeln ändern? Was passiert, wenn ein Anbieter eine Schnittstelle verändert? Welche Beispiele werden genutzt, um neue Fälle zu testen?

Gerade im Mittelstand müssen diese Fragen ohne große IT-Organisation beantwortbar sein. Deshalb dokumentieren wir nicht nur den technischen Aufbau, sondern auch Zweck, Grenzen, Zugänge und typische Fehlerbilder. Ihr Team soll wissen, wann das System normal arbeitet und wann jemand prüfen muss.

Wir empfehlen außerdem, Automatisierung nicht sofort auf alle Fälle auszurollen. Ein guter Start ist ein abgegrenzter Teilprozess mit klaren Testbeispielen. Danach lässt sich entscheiden, ob der nächste Schritt mehr Regeln, mehr KI oder schlicht bessere Datenerfassung braucht.

So bleibt KI im Mittelstand kontrollierbar. Sie wird nicht zum großen Versprechen, sondern zu einem Werkzeug, das bestimmte Arbeit vorbereitet und nachvollziehbar macht.

Dazu gehört auch ein realistischer Umgang mit Änderungen. Mitarbeitende wechseln, Lieferantenportale ändern Felder, neue Dokumenttypen kommen hinzu und Fachsoftware bekommt Updates. Ein gutes System muss nicht jede Zukunft kennen, aber es sollte so dokumentiert sein, dass Änderungen erkannt und sauber bewertet werden können.

Wir empfehlen daher klare Zuständigkeiten nach der Übergabe. Eine Person sollte wissen, wo Fehler gemeldet werden, eine andere kann fachliche Regeln freigeben. Bei kleinen Teams kann das dieselbe Person sein. Entscheidend ist, dass Verantwortung nicht im Tool verschwindet.

Übergabe ist Teil des Produkts

Ein System, das nur der Dienstleister versteht, passt nicht zu unserem Ansatz. Die Dokumentation gehört deshalb in den Projektumfang.

Standorte

Von Berlin aus bundesweit

Tertia sitzt in Berlin und arbeitet mit KMU in ganz Deutschland. Vieles lässt sich remote sauber klären, wenn Beispiele, Systeme und Verantwortlichkeiten vorbereitet sind.

Bei komplexen Abläufen kann ein Vor-Ort-Termin sinnvoll sein. Entscheidend bleibt aber, dass das Projekt klein genug startet und der Nutzen im Alltag sichtbar wird.

Sie möchten prüfen, ob KI oder Automatisierung zu Ihrem Mittelstandsbetrieb passt?

Wir prüfen, ob klein starten reicht.

Erstgespräch anfragen

Entscheidung

Wann der Mittelstand noch warten sollte

Nicht jedes Unternehmen sollte sofort ein KI-Projekt starten. Wenn Stammdaten stark widersprüchlich sind, Verantwortlichkeiten ungeklärt bleiben oder ein Prozess nur selten vorkommt, kann eine technische Lösung zu früh sein.

Dann ist es sinnvoller, zuerst den Ablauf zu ordnen: Felder vereinheitlichen, Eingänge bündeln, Zuständigkeiten festlegen oder Beispiele sammeln. Diese Vorarbeit klingt unspektakulär, macht spätere Automatisierung aber deutlich belastbarer.

Genau deshalb trennen wir Bestandsaufnahme und Umsetzung. Sie müssen kein Projekt kaufen, nur weil eine Analyse stattgefunden hat.

Warten heißt dabei nicht Stillstand. Oft reichen kleine Vorarbeiten: eine gemeinsame Ablageregel, ein Pflichtfeld im bestehenden Formular, eine bessere Benennung von Dateien oder ein kurzer Verantwortlichkeitsplan. Solche Schritte machen später messbar, ob eine Automatisierung wirklich Arbeit spart.

Manchmal ist Prozessklarheit der beste erste Schritt.

Ein sauberer Ablauf lässt sich später leichter automatisieren als ein ungeklärter Sonderfallstapel.

Sie wollen keine große KI-Initiative, sondern einen prüfbaren Start?

Nur der erste belastbare Schnitt zählt.

Startpunkt klären